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Szenarien-Werkstatt

Arbeitsschritte für die Entwicklung eines Szenarios

 

1. Fragestellung

Eure Geschichten spielen im Europa des Jahres 2015. Um welche künftigen persönlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen soll es in Eurer Geschichte gehen? Für Ideen und Anregungen könnt Ihr auch auf die Themen und Länderprofile zurückgreifen.

 
 

2. Ausgangslage

Wie ist die Ausgangslage? Sammelt Informationen zu den gewählten Schwerpunktthemen, die Ihr in Eurer Geschichte aufgreifen wollt und diskutiert sie. (mehr)

 
 

3. Schlüsselfaktoren für die künftige Entwicklung

Welche Faktoren werden die Entwicklungen beeinflussen? Welche dieser 'Driver' sind aus heutiger Sicht ungewiss, welche erscheinen vorhersagbar? (mehr)

 
 

4. Erarbeitung von Alternativen

Könnte es auch ganz anders kommen, könnten Entwicklungen ganz anders verlaufen, als wir heute denken? Was wären die Konsequenzen? (mehr)

 
 

5. Handelnde Akteure & Entscheidungen

Die Bühne ist nun bereitet. Stellt Euch Menschen vor, die in diesen möglichen Rahmenbedingungen leben. Wie leben sie, was erleben sie, welche Entscheidungen treffen sie? (mehr)

 
 

6. Beschreibung des Ablaufs

Entwickelt eine Handlung als Spannungsbogen von miteinander verknüpften Ereignissen. Was sind die Konflikte, wie kam es dazu, wie werden sie gelöst? (mehr)

 
 

7. Titel der Szenarien

Gute Geschichten brauchen einen treffenden Titel. Genauso wie bei einem guten Film, sollte er das Szenario auf den Punkt bringen, ein Gefühl vermitteln, was da los ist.

 
 

8. Verfeinerung der Geschichte

Verfeinert Eure Geschichte. Worin liegt die Bedeutung Eurer Geschichte? Kann man sich vorstellen, dass das Szenarion wirklich so passiert? (mehr)

 

 

"Was B. an einem Tag irgendwo im Europa
des Jahres 2015 erlebte. Und warum."

 

Zur Fragestellung

Eure Geschichten spielen im Europa des Jahres 2015. Was ist Euch wichtig? Geht es um Liebe, Kinder, Engagement, Politik, Karriere, Freundschaft, Umwelt, Wut, Hoffnung? Welche gesellschaftlichen Themen sollen einen Schwerpunkt in Eurer Geschichte bilden?

Die Fragestellung sollte nicht zu allgemein sein. So enstand zum Beispiel für einen früheren Szenarien-Wettbewerb ein Beitrag zur Frage "Wie kann die Landwirtschaft in in Polen auch nach dem EU-Beitritt überleben und sogar neue Beschäftigungschancen schaffen?"

Es geht in diesem Wettbewerb darum, Möglichkeiten aufzuzeigen, nicht darum, die Zukunft vorauszusagen! Ihr sollt eine spannende Geschichte über eine Zeit zu erzählen, von der wir noch nicht viel wissen können.

Gute Szenarien sollten weder ein zu rosiges noch zu düsteres Bild malen, sodass ein differenziertes, ja kontrastreiches Bild von der Zukunft entsteht. Szenarien sollen zum Nachdenken anregen, was sich daraus für unser heutiges Handeln ergibt.

Die erste Frage für diesen Wettbewerb ist, was man vor sich sieht, wenn man über die ‚Zukunft Europas‘ nachdenkt. Sammelt Eure Assoziationen auf Karteikarten und versucht sie an einer Pinnwand zu ordnen. Mit dieser Art von Fragen – man fragt warum, wieso, wie meinen wir das, was gehört zusammen – kommt Ihr innerhalb einer bis anderthalb Stunden, wirklich auf die Dinge, die für Euch Bedeutung haben.

 

 

 

"Ein Tag im Leben - Szenarien zu Europa 2015" ist ein Projekt des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Zusammenarbeit mit dem Centrum für angewandte Politikforschung

 
 
       
© 2004-05
Zuletzt aktualisiert: 06.03.2005