Europäische Identität und kulturelle Vielfalt
Europäische Identität - was ist das?
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Die Fragestellung
Welche Gemeinsamkeiten verbinden die Europäer? Sind es
die christlich-abendländische Kultur, gemeinsame Werte,
der gemeinsame Markt, die gewachsene Rechtsordnung? (mehr) |
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Der Mythos Europa
Europa war eine schöne Prinzessin der Phönizier, so
schön, dass selbst der Göttervater Zeus keine Mühe
scheute, Europa für sich zu gewinnen. (mehr) |
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Europa als Kontinent
Der Name stammt von den Griechen. Seit dem Mittelalter tauchte
die Idee Europa immer wieder auf zur Abgrenzung, zur Konfliktlösung
und als Großmachtanspruch. (mehr)
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Europa als Friedensprojekt
Den Gedanken, die europäischen Nationalstaaten zu einen,
gab es schon im 19. Jahrhundert. Im August 1884 verkündete
Victor Hugo die Idee bei einem Friedenskongress in Paris. (mehr)
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Europa als Wertegemeinschaft
Grundlegend für das europäische Wertegefüge ist
die parlamentarische Demokratie, Rechtsstaatlichkeit sowie die
Achtung der Menschenrechte. (mehr)
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Werte der Entscheider von morgen
Erkennt Ihr euch in diesen Zahlen wieder? Wie werden sich diese
Lebensentwürfe und Einstellungen in der Zukunft Europas
widerspiegeln? (mehr)
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Die Sicht der heutigen Europäer
Zu kompliziert, zu weit weg, zu bürokratisch so
das Urteil vieler zur EU. Dennoch: das Gefühl Europäer
zu sein, teilen 59 Prozent der Bevölkerung. (mehr)
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Leitfragen für die künftige
Entwicklung
Welche Ereignisse/Voraussetzungen könnten die Herausbildung
einer europäischen Identität stärken, welche
eine Vertrauenskrise gegenüber dem Projekt Europa
hervorrufen? (mehr) |
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Linda, Jerzy und Hatice Geschichte
auf europäisch
Ulrike Gote, MdL, jugend- und
kirchenpolitische Sprecherin der Fraktion Bündnis 90/Die
Grünen im bayerischen Landtag über ihre Erwartungen
und Sichtweisen zum künftigen Europa. (mehr)
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Hundert Blumen
Die Europäer durchleben einen weiteren "Sommer der
Liebe", der neuen Sichtweisen, des Infragestellens althergebrachter
Strukturen und neuer Formen von Politik. . (mehr)
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Virtual Pleasures
Hier findet Ihr ein kurzes und noch unreflektiertes Szenario,
das im Rahmen "Konferenz junger Menschen Frieden
in Europa" vom 22.-25. August 2002 in Osnabrück entstanden
ist. (mehr) |
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Fun an der Ruhr Spaß,
Spaß und noch mal Spaß
Ein breites Angebot umfassender Illusionswelten? Nicht unwahrscheinlich.
Die Freizeitindustrie boomte bereits Ende des 20.Jahrhunderts.
Mehr dazu: Siehe rechts! |
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Weiterführende Links:
Europäische Identität |
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Provocation: Fun an der Ruhr Spaß, Spaß
und noch mal Spaß
Eine Million für eine gute Idee! Felix,
selbstständiger "Freizeit- und Tourismus-Consultant
mit langjähriger Testererfahrung", will Familie
Schmittt Schmittt mit drei t um keinen Preis
enttäuschen. Aber die besten Kunden sind nun einmal
auch die anspruchvollsten. Sie kennen fast alles und ziehen
schnell eine Schnute. Und er hat gerade mal eine Stunde
Zeit, für sie das optimale Angebot aus dem Netz zu
zaubern. Er langt nach dem Netz-Ticker.
Es fängt bei er Entscheidung über
das System an: virtuell oder real. Das Wettrüsten der
einschlägigen Firmen kommt dem Kunden gewiss zu Gute.
Einen pflichtbewussten Berater kann es zur Verzweiflung
bringen. (Es sei denn, man lässt sich einfach von dem
einem oder anderen Anbieter bestechen.) Allein schon die
Virtualienhändler sind eine Plage, wenn sie einander
zu überschreien versuchen: Bei mir ist alles farbig,
plastisch, völlig ungewohnt, ein totaler Rundumgenuss
in den verrücktesten, schönsten Fantasy-Welten:
Westworld, Fantasia, Zwergenland, Star Trek, Sinbads Welt.
Die wildesten Abenteuer frei Haus und den VR-Anzug
von Interfaces International gibt es gratis dazu. Erobern
Sie mit Pizzaro Mexiko! Treten Sie gegen Tarantula an! Stellen
Sie sich den Gladiatoren im Circus Maximus! Verwandeln Sie
sich in Conan, den Barbaren! Lieben Sie wie Casanova! Bei
uns gibt es keine hässlichen, lauten, nörgelnden
Mittouristen , nur bildhübsche Avatarinnen und starke
Avatare. Kaum weniger marktschreierisch kommen die
realen Themenparks daher.
Gegen die Cyber-Welten spricht, dass
sich Reales, Handgreifliches schwer integrieren lässt.
Cyber-Sex ist nach wie vor etwas umständlich, um nicht
zu sagen: wenig befriedigend, und die Cyber-Cracker zum
Cyber-Wein lassen weiter auf sich warten. Immerhin gelingt
es zunehmend, auch Geruchsempfindungen in die virtuellen
Welten einzubauen. Und bei Felix Kunden wird die Reise
in der Dose immer beliebter. Die Digitalurlaubs-Anbieter
schneiden sich überhaupt ein immer größeres
Stück vom Tourismuskuchen ab. Denn wer sich auf eine
virtuelle Reise begibt, bringt garantiert weder Malaria
noch AIDS noch eine der neuen Tropenseuchen mit nach Haus.
Und wenn einem eine Welt nicht gefällt, kann man sofort
in eine andere umbuchen, kein Flug ist nötig, Ärger
im Hotel ausgeschlossen. Außerdem sind "Teletouren"
vergleichsweise preiswert, und angeblich schonen sie auch
noch die Umwelt. Allerdings: Darauf kommt es in den Augen
von Herrn und Frau Schmittt gar nicht an.
Aus:
Angela Steinmüller, Karlheinz Steinmüller,
Visionen 1900 2000 2100
Eine Chronik der Zukunft
ISBN 3-8077-0198-2, 1999, S. 349 ff..
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