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Europäische Identität und kulturelle Vielfalt

Zuwanderung und Integration

  Ausgangslage
Insgesamt wandern derzeit ca. 1 Million Personen pro Jahr in die Europäische Union ein. Zumindest in einer Hinsicht ist klar: die Mitgliedstaaten der EU brauchen Zuwanderung. (mehr)
 
  Formen der Migration
Die Ursachen und Motive von Migranten können sehr vielfältig sein: Flucht vor Verfolgung, familiäre Gründe, aber auch die Suche nach einem geeigneten Arbeitsplatz. (mehr)
 
 

Die europäische Dimension des Themas
Obwohl sie den Kern staatlicher Souveränität berühren, zeigt sich in Fragen der Zuwanderung, dass nationalstaatliche Lösungen nur noch begrenzt wirksam sind. (mehr)

 
  Bevölkerungsbewegungen in der Europäischen Union
Wichtigste Komponente des Bevölkerungswachstums in der EU ist die Zuwanderung von Menschen aus Drittstaaten. Insgesamt leben in den 15 EU-Mitgliedstaaten 20 Millionen Ausländer. (mehr)
 
  Auf dem Weg zu einem multikulturellen Europa?
Ein Viertel der Europäer ist der Auffassung, dass Ausländer oder ethnische Minderheiten ihre eigene Kultur aufgeben sollen, wenn sie in eine neue Umgebung ziehen. (mehr)
 
  Leitfragen für die künftige Entwicklung
Es besteht weitgehend Übereinstimmung, dass Europa Zuwanderung braucht. Aber wie soll sie ausgestaltet werden? (mehr)
 
  Weiterführende Links:
Zuwanderung. Siehe rechts!
 

Weiterführende Links

"Zuwanderung gestalten – Integration fördern"
Bericht der Unabhängigen Kommission "Zuwanderung" (als PDF-Download)
Deutschland braucht Zuwanderinnen und Zuwanderer. Die Steuerung der Zuwanderung nach Deutschland und die Integration der Zugewanderten werden zu den wichtigsten politischen Aufgaben der nächsten Jahrzehnte gehören. Die Bewältigung dieser Aufgabe erfordert eine langfristig ausgerichtete Politik und ein Gesamtkonzept, das klare Ziele enthält: humanitärer Verantwortung gerecht werden, zur Sicherung des Wohlstandes beitragen, das Zusammenleben von Deutschen und Zuwanderern verbessern und Integration fördern.

Ein Blick in die Zukunft
von Ralf E. Ulrich
(als PDF-Download)
Die zukünftige Bevölkerungsstruktur Deutschlands nach Staatsangehörigkeit, Geburtsort und ethnischer Herkunft: Modellrechnung bis 2050.

Zuwanderungspolitik
in der Europäischen Union

Europäisierte Lösungen oder Politik des kleinsten gemeinsamen Nenners? von Alfredo Märker
Die unvermindert hohen Migrations- und Flüchtlingsströme stellen die Europäische Union (EU) zu Beginn des 21. Jahrhunderts vor große politische Herausforderungen. Obwohl die Hauptlast der globalen Wanderungen nach wie vor von den Entwicklungsländern getragen wird, zählt die EU zu den bevorzugten Einwanderungsregionen weltweit.

Wirtschaftliche Integration
und Arbeitskräftewanderungen in der EU

von Heinz Werner
Im Folgenden soll dargestellt werden, wie sich seit der Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) im Jahr 1957 die wirtschaftliche europäische Integration entwickelt hat und welche Konsequenzen dies für die Arbeitskräftewanderungen zwischen den Mitgliedstaaten hatte. Dies könnte Analogieschlüsse erlauben in Hinblick auf die Migrationsbewegungen der geplanten Erweiterung der Europäischen Union (EU) um neue Mitgliedstaaten.

Ständig unterwegs
Klaus J. Bade über europäische Migrationsbewegungen seit dem 18. Jahrhundert, eine Buch-Rezension von Edgar Wolfrum
Aktuelle Migrationsprozesse lassen sich besser verstehen, wenn man die historischen überblickt. Klaus Bade zeigt in seinem neuen, anschaulich geschriebenen Buch, dass Europa seit dem 18. Jahrhundert ständig unterwegs war, und er präsentiert ein beeindruckendes, epochen-, formen- und länderübergreifendes Panorama des Wanderungsgeschehens.

© 2004
Zuletzt aktualisiert: 05.07.2004