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Was bedeutet eigentlich "Europäische
Integration"? (mehr)
Rückblick
Die Europäische Integration, die später zur Europäischen
Union führte, begann nach dem Zweiten Weltkrieg. Nach
Jahrhunderten, die immer wieder durch Kriege zwischen den
europäischen Nationalstaaten gekennzeichnet waren, war
es der sehnliche Wunsch der Europäer, in einem geeinten
Europa in Frieden und Sicherheit, in Freiheit und Demokratie
sowie in wirtschaftlichem Wohlstand zu leben. (mehr)
Akteure europäischer Politik
Ein kurzer Überblick über die wichtigsten EU-Organe,
ihre Zusammensetzung und Aufgaben. (mehr)
Theorien und Leitbilder darüber, wo
die "Reise hingehen soll"
Die Frage nach dem eigentlichen Ziel der Europäischen
Integration ist fast so alt wie die EU/EG. Soll die Europäische
Union einmal in einem Bundesstaat münden, oder soll das
"letzte Wort" bei den Mitgliedstaaten verbleiben.
Unterschiedliche Entwürfe zur Finalität Europas.
(mehr)
Der Konvent zur Zukunft der Europäischen
Union
Seit den Römischen Verträgen von 1957, in denen
sich sechs Gründungsstaaten auf die Schaffung eines Gemeinsamen
Marktes einigten, ist das EU-Vertragswerk zahlreiche Male
reformiert worden. Die Wandelverfassung ist prägend für
die Europäische Integration. (mehr)
Worum geht es beim Thema "Zukunft
der EU"?
Europa braucht nun eine Verfassung, weil die europäische
Ebene im Laufe der Zeit immer mehr Aufgaben übertragen
bekommen hat und mit den anstehenden Erweiterungen um bis
zu 13 neue Mitgliedstaaten, die Europäische Union bei
einer bloßen Fortschreibung des bisherigen Systems wohl
kaum noch handlungsfähig wäre. (mehr)
Was ist eine Verfassung?
Mit Ausnahme von Großbritannien verfügen alle EU-Mitgliedstaaten
über eine geschriebene Verfassung, die Grundrechte der
Bürger und die grundsätzliche Gewaltenteilung zwischen
den einzelnen staatlichen Organen enthält. Manche Politiker
vermeiden den Begriff "Verfassung" für die
EU, weil sie deutlich machen wollen, dass er eigentlich für
Nationalstaaten reserviert ist. (mehr)
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Welche Rolle spielte der sogenannte "Konvent zur
Zukunft Europas"?
Auf dem Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs im belgischen
Schloss Laeken wurde im Dezember 2001 beschlossen, ein Gremium
von 105 Vertretern der europäischen Gesellschaften, den
sogenannten "Konvent", zu beauftragen, sich Gedanken
über die künftige Gestalt der EU zu machen und einen
Entwurf für einen Verfassungsvertrag zu erarbeiten. (mehr)
Was war der Auftrag des Konvents?
Es geht um die künftige Aufgabenverteilung in Europa,
Europas Rolle in der Welt, die Grundrechte der Europäer
und darum, die Europäische Union für ihre Bürger
verständlicher und greifbar zu machen. Fragen, die die
Europäische Integration schon lange begleiten
der Konvent sollte Lösungen erarbeiten. (mehr)
Hintergrundwissen zum EU-Konvent
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Der Europäische Jugendkonvent zur
Zukunft der EU
210 Jugendliche haben im Juli 2002 in einem "Parallelkonvent"
getagt und ihre Erwartungen formuliert. Ein wesentliches Ergebnis:
Europa soll seine soziale Dimension stärken. (mehr)
Leitfragen für die künftige Entwicklung.
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Interview: Die Chancen des EU-Konvents
Claus Giering, Experte für EU-Reformen am Münchner
Centrum für angewandte Politikforschung (C·A·P)
nimmt zu den Aufgaben, Themen und Chancen des Konvents zur
Reform der Europäischen Union Stellung. (mehr)
Licht und Schatten eine Bilanz der
Konventsergebnisse
Der schließlich Anfang Juli 2003 vom EU-Konvent erarbeitete
Entwurf für einen Verfassungsvertrag enthält sowohl
"Licht und Schatten". Als PDF-Download findet Ihr
hier einen Kommentar von Jannis Emmanuelidis und Claus
Giering, die die wichtigsten Ergebnisse zusammenfassen und
bewerten. (mehr)
Provocation: Bundesstaat oder Freihandelszone?
Wird Europa einmal ein Bundesstaat werden oder im Gezänk
der Mitgliedstaaten und angesichts schwindenden Vertrauens
der Bürger zur Freihandelszone zurückschrumpfen?
Hier finden sich zwei unterschiedliche Kurz-Szenarien zur
künftigen Entwicklung Europas. (mehr)
Provocation: Teledirektdemokratie
Über eine Online-Stimmabgabe wird bereits seit den 1960er
Jahren diskutiert. Das schließt nicht aus, dass sie
unter anderen gesellschaftlichen Umständen nicht doch
realisiert wird. Könnte das die demokratische Dimension
Europas in der Zukunft stärken? (mehr)
Weiterführende Links
a) Allgemeine Informationen zur Europäischen
Union
b) Die EU-Verfassungsdebatte zur Zukunft
Europas
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