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Wohlstand und Nachhaltigkeit

Wirtschaftliche Entwicklung

Homo Oeconomicus und Arbeitsteilung
Der Mensch ist sicherlich stets auch ein "homo oeconomicus", ein wirtschaftendes Wesen. Denn kein Wirtschaftssystem wird die Notwendigkeit aus der Welt schaffen, dass Menschen arbeiten, sich Nahrung beschaffen, Kinder aufziehen und sich ein Dach über dem Kopf verschaffen müssen. (mehr)

Die europäische Wirtschaft in Zahlen (mehr)

Was versteht man unter dem Begriff "Binnenmarkt" und was beinhalten die "vier Grundfrei-heiten" des Binnenmarktes?
Unter dem Begriff "Europäischer Binnenmarkt" versteht man die Schaffung eines Raums ohne Binnengrenzen, in dem ein freier Verkehr von Waren, Kapital, Personen und Dienstleistungen möglich ist (so genannte "vier Freiheiten"). (mehr)

Was waren die Schritte auf dem Weg zum Binnenmarkt? (mehr)

Welche Rolle spielt der Binnen-markt im Projekt "Europäische Integration"?
Die Verwirklichung des Binnenmarktes stellt einen zentralen Motor für den Integrationsprozess dar. Davon sind auch viele Impulse für andere Politikbereiche ausgegangen. Die Verwirklichung des Binnenmarktes führte schließlich unter anderem auch zu einer Zusammenarbeit in Bereichen des Verbraucherschutzes, des Arbeitsrechts, der Umweltpolitik – den sogenannten ‚flankierenden Politiken’ des Binnenmarktes. (mehr)

Welche Probleme wirft die Verwirklichung des Binnenmarktes auf? Und was bedeutet in diesem Zusammen-hang der "Raum der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts"?
Die Öffnung der Grenzen bringt auch Probleme mit sich: Grenzkontrollen fallen weg und damit wird es auch der internationalen organisierten Kriminalität (z.B. Drogen- und Menschenhandel, Geldwäsche etc.) erleichtert, sich in der EU zu entfalten. Daher erfolgt die Öffnung der Grenzen nicht ohne begleitende Maßnahmen, wie die Schaffung gemeinsamer Regelungen für die Kontrolle der Außengrenzen. Auch der zunehmende Güterverkehr in der EU, der mit dem Binnenmarkt einhergeht – niederländische Tomaten und Gurken nach Österreich, Schlachtvieh von Deutschland nach Polen und zurück, etc. – wird häufig als ein Problem angesehen. (mehr)

Wie geht’s weiter mit dem Binnenmarkt?

Auch wenn der Binnenmarkt seit Anfang der 90er Jahre weitgehend verwirklicht ist, es bleibt noch einiges zu tun. Auf der Agenda stehen unter anderem die Beseitigung noch bestehender Hindernisse für die Freizügigkeit der EU-Bürger, die Liberalisierung des Strommarktes und die Überprüfung und wo möglich Vereinfachung bestehender Regelungen. (mehr)

 

Die EWWU
Die Einführung einer gemeinsamen Währung, des Euro, ist ein Teil der Wirtschafts- und Währungsunion, die mit dem Vertrag von Maastricht verwirklicht wurde. Für einen funktionierenden Binnenmarkt ist es ratsam, auch eine einheitliche Währung einzuführen, damit der gemeinsame Markt seine volle Wirkung entfalten kann. Warum? (mehr)

Was waren die Schritte auf dem Weg zum Euro? (mehr)

Was versteht man unter dem Begriff "Konvergenzkriterien"?
Ein EU-Mitgliedstaat kann nur der gemeinsamen Währung an schließen, wenn er die so genannten "Konvergenzkriterien" erfüllt, die im Vertrag von Maastricht (1991) festgelegt wurden. Dazu gehören unter anderem stabile niedrige Leitzinsen, eine niedrige Inflationsrate und Schuldendisziplin der öffentlichen Haushalte. (mehr)

Was besagt der so genannte "Stabilitäts- und Wachstumspakt"?
Vor der Einführung der gemeinsamen Währung haben die Staats- und Regierungschefs der EU-Mitgliedstaaten im Juni 1997 den sogenannten "Stabilitäts- und Wachstumspakt" beschlossen. Dieser verpflichtet die Staaten, die bereits die Hürde zur Teilnahme an der WWU genommen haben, auch nach Einführung des Euros "Haushaltsdisziplin" zu üben, d.h. übermäßige Neuverschuldungen zu vermeiden und bestehende Schulden abzubauen. Damit soll die Stabilität der Haushalte langfristig gesichert und die Stabilität des Euro gewährleistet werden. (mehr)

"Hart" oder "weich" – Kann der Euro international mithalten? (mehr)

Leitfragen für die künftige Entwicklung (mehr)

Szenario "Triumph der Märkte"
"Einmal mehr erwachte auf dem alten Kontinent die Angst vor dem wirtschaftlichen Niedergang. Da die Vereinigten Staaten das Tempo bestimmten, hatte Europa anscheinend keine andere Wahl, als die amerikanische Herausforderung anzunehmen oder sich von der Dynamik der Weltwirtschaft abzukoppeln." Eines von fünf Szenarien zum Jahr 2010, dass von Mitarbeitern der EU-Kommission entwickelt wurde. (mehr)

Europa macht dicht
Die Rede eines fiktiven und zugegebenermaßen ziemlich durchgeknallten Präsidenten der EU-Kommission im Jahr 201Europa soll zur Festung werden?! Möglich wär’s. (mehr)

Ökonomie global?
Vielen Menschen reicht das Ökonomische heute zu weit in alle Lebensbereiche hinein. Sie haben es satt, dass im Fernsehen permanent Börsenkurse in der unteren Bildleiste vorbeiziehen, die "Börsennews" immer mehr Fernsehzeit einnehmen. Auch die Globalisierungskritiker sind sich einig, dass der Einfluss der Wirtschaft andere Ziele der menschlichen Entwicklung zunehmend in den Hintergrund drängt. Aber ist das wirklich so und wenn ja, warum? Eine ungewöhnliche Antwort von Ulrich Golücke (mehr)

Weiterführende Links zum Thema wirtschaftliche Entwicklung
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"Hart" oder "weich" - kann der Euro international mithalten?

Die Einführung des Euro in den Mitgliedstaaten hat ohne große Pannen geklappt. Das war nicht vorauszusehen, denn immerhin mussten in zwölf EU-Mitgliedstaaten quasi über Nacht die nationalen Währungen gegen ausreichend Euro-Bargeld und -Münzen eingetauscht werden.

Wer an Sylvester 2001 noch DM abgehoben hatte, konnte einen Tag später, am 1. Januar 2002, bereits aus demselben Automaten den Euro bekommen. Insgesamt die größte Währungsumstellung, die es je gegeben hat.

Kurz nach seiner Einführung ist der Euro aber schon in die Kritik geraten. Einerseits deshalb, weil viele dem Euro keine Stabilität zutrauten und er sich im Verhältnis zum US-Dollar nicht so stark zeigte, wie viele gehofft hatten. Hatten die Deutschen gar ihre "harte" DM einem "weichen" Euro geopfert? Zum anderen ist die Mehrheit der EU-Bürger davon überzeugt, dass mit der Einführung des Euro vieles teurer geworden sei.

Tatsächlich traf dies jedoch nur bestimmte Bereiche, etwa in der Gastronomie und bei einigen Lebensmitteln zu. Die Inflationsrate im Jahr 2002 lag für alle Güter zusammengenommen bei lediglich zwei Prozent.

Inzwischen – auch angesichts eines im Vergleich zum US-Dollar gestiegenen Euro-Wechselkurses – hat sich die Aufregung gelegt und die Mehrheit der EU-Bürger in der Eurozone befürwortet die gemeinsame Währung.



© 2004
Zuletzt aktualisiert: 05.07.2004