Weiterführende Links
"Die
Informationsgesellschaft" auf der Website der Europäischen
Kommission
Die vergangenen Jahre zeugten von Veränderungen in der
industriellen Landschaft der Industrieländer. Die Liberalisierung
der Telekommunikation, das explosive Wachstum des Internet
und eine steigende Flut von Zusammenschlüssen zwischen
Computer-, Medien- und Telekommunikationsunternehmen weisen
ausnahmslos auf ein Phänomen hin: die Entstehung der
Informationsgesellschaft.
Schwerpunkt
Wissensgesellschaft der Bundeszentrale für politische
Bildung
Der Spruch ist alt und dennoch aktuell: "Wissen ist Macht".
In der postmodernen Gesellschaft steht Wissen und Information
auch für einen der wichtigsten Produktionsfaktoren der
sogenannten Neuen Ökonomie. Doch Fragen bleiben: Ist
Wissen wirklich ein öffentliches, frei zugängliches
Gut? Oder werden auf dem technologiegeleitetem Weg in die
Wissensgesellschaft zu viele auf der Strecke bleiben? Wie
wird sich das Verhältnis des mündigen Bürgers
zum Staat verändern?
Wissensgesellschaft
Wissen wird - neben dem Kapital, den Bodenschätzen, der
körperlichen Tätigkeit - zu einer eigenständigen
Produktivkraft. Es spielt eine immer größere wirtschaftliche
Rolle und greift tief in die Gestaltung unserer Lebenswelt
ein.
Die
PISA-Studie
Die PISA-Studie hat die deutsche Bildungsnation auf die hinteren
Ränge verwiesen und das Selbstbild unseres Bildungssystems
erschüttert. In der seitdem entbrannten Debatte werden
Auswege aus der Bildungskrise gesucht und die Reformbedürftigkeit
unseres Schulsystems unter die Lupe genommen.
Zweite
deutsche DELPHI-Studie
Wohin wird sich die Welt entwickeln? Was kommt auf uns zu?
Welche Rolle spielen dabei Innovationen? Gefallen uns diese?
Oder müssen wir eingreifen? Ziel der DELPHIE-Studie ist
die Abschätzung von zukünftigen Entwicklungen in
Wissenschaft und Technik.
Wissenschaftsgesellschaft
- Heinrich Böll Stiftung
Im Gegensatz zum technizistischen Begriff der Informationsgesellschaft
eröffnet "Wissensgesellschaft" eine Perspektive,
die auf den Willen und die Befähigung der Menschen zu
Selbstbestimmung setzt. Nicht Rechnerleistungen und Miniaturisierung
werden die Qualität der künftigen gesellschaftlichen
Entwicklung bestimmen. Entscheidend wird die Auswahl des Nützlichen
und die Fähigkeit zum Aushalten von Ambivalenzen und
Unsicherheit sein, die Gestaltung des Zugangs zu Wissen und
der fehlerfreundliche Umgang mit dem Nichtwissen so
die Heinrich Böll Stiftung.
Technologie
und Folgen
von Bert Beyers
Ohne Hightech sind die Herausforderungen der Ökonomie,
der Ökologie, der Ernährung oder des Verkehrs nicht
zu bewältigen. Computer, Biotechnik und Nanotechnologie
das ist der Dreiklang des 21. Jahrhunderts. Gleichzeitig
machen uns diese Technologien Sorge: Was wissen wir über
die Technik der Zukunft? Worin liegen die Chancen, wo die
Risiken? Welche Technik wollen wir überhaupt und welche
nicht? Wer entscheidet darüber? Und wie wollen wir diesen
Diskurs führen? Teil1.
Was bringt die Nanotechnologie? Was riskieren wir im Cyberspace?
Wie geht es eigentlich den Problemlösungsansätzen
zu den Themen Abfall und Entsorgung, Verkehr und Mobilität?
Und warum ignorieren wir Technologiefolgen-Frühwarnungen
nach wie vor so konsequent wie vor 30 Jahren? Viele Fragen,
einige Antworten. Technologie und ihre Folgen. Teil
2.
Innovationen
für das 21. Jahrhundert
Kerstin Cuhls über die Megatrends in der Wissenschaft
Welchen wissenschaftlichen Erkenntnisse dürfen wir vom
neuen Jahrhundert erwarten? Welche Chancen, aber auch welche
Risiken bieten uns die Technologien der Zukunft. Dr. Kerstin
Cuhls vom Fraunhofer-Institut für Systemtechnik und Innovationsforschung
in Karlsruhe hat sich in den Labors der Forscher umgeschaut
und erläutert, vor welchen großen Herausforderungen
Wissenschaft und Technik im 21. Jahrhundert stehen. Sie beleuchtet
dabei auch die Frage nach den Grenzen des Fortschritts und
den Auswirkungen auf Mensch und Umwelt.
Auf
dem Weg in die Informations- und Wissensgesellschaft
Peter Glotz und Irene von Hardenberg über das Zeitalter
der Digitalisierung
Die neuen Informationstechnologien verändern Wirtschaft
und Gesellschaft grundlegend. Das Wissen, so scheint es, könnte
für alle Wirklichkeit werden. Der Kommunikationswissenschaftler
Peter Glotz warnt als Folge der Digitalisierung vor einem
Kulturkampf. Die Wissenschaftsautorin Irene von Hardenberg
beschreibt, wie sich der Nutzwert des Wissens im Laufe der
Jahrhunderte verändert hat.
Deutschland
2000
Stephan Ruß-Mohl über die Zukunft der Medien
Noch nie gab es so viel Information wie heute, noch nie war
die Macht der Medien größer und der Kampf um ihre
Nutzer härter.
Teilhabe
und Recht in der digitalen Welt
(PDF-Download)
Das Gutachten im Auftrag der Enquetekommission des Deutschen
Bundestages "Globalisierung der Weltwirtschaft
Herausforderungen und Antworten" von Bernd Holznagel,
untersucht die Frage, inwieweit die modernen Informations-
und Kommunikationstechnologien zu einer Spaltung der Gesellschaft
beitragen (werden) in diejenigen, die an den neuen
technologischen Möglichkeiten teilhaben werden und denjenigen,
die keinen Zugang finden. Streckenweise etwas kompliziert
zu lesen.
Game-Designer
am Drücker
Die simulierte Spielewelt vermischt sich mit der Alltagsrealität,
Implantate werden selbstverständlich und die Maschinen
menschlich. Der Computerpionier Danny Hillis sieht in den
Spieleprogrammierern die noch verkannten Gestalter der virtuellen
Welten von morgen.
Warum
uns die Zukunft nicht braucht
Von Bill Joy
In deutlichem Gegensatz zu den neuen (militärischen)
Technologien des 20. Jahrhunderts handelt es sich bei Gentechnik,
Nanotechnologie und Robotik um kommerziell genutzte Technologien,
die fast ausschließlich von privaten Unternehmen entwickelt
werden. Die neuen, nahezu magisch anmutenden Erfindungen dieser
Zukunftstechnologien versprechen Gewinne unerhörten Ausmaßes.
Aggressiv folgen wir den Versprechen dieser neuen Technologien
innerhalb eines entfesselten, globalisierten Kapitalismus
mit seinen vielfältigen finanziellen Anreizen und seinem
Wettbewerbsdruck und vergessen dabei, dass sie auch Gefahren
in sich bergen. Bill Joy mit einem düsteren Ausblick
über das künftige Verhältnis von Mensch und
Maschine.
Die
Zukunft der Medien
Noch nie gab es so viel Information wie heute, noch nie war
die Macht der Medien größer und der Kampf um ihre
Nutzer härter. Wie werden die neuen Informationstechnologien
die Medienlandschaft in Deutschland verändern, was bedeutet
die Konzentration der Medienkonzerne für die Vermittlung
von Informationen und den Pluralismus in unserer Gesellschaft.
Fragen an den Kommunikationswissenschaftler Stephan Ruß-Mohl.
Dossier
Biomedizin: Stammzellen, Klone und die ethische Debatte
Ende des 20. Jahrhunderts verkündete die Forschergemeinde
der Humangenetiker stolz die Entschlüsselung des menschlichen
Genoms. Seither hat sich die Diskussion um Gentechnologie
deutlich gewandelt. Standen bis vor Jahresfrist gentechnisch
veränderte Organismen in der Pflanzen- und Tierwelt im
Vordergrund, rücken nun biotechnologische Anwendungen
in der Humanmedizin ins Blickfeld. Dieses Dossier der Neuen
Züricher Zeitung gibt einen Einblick, was von der modernen
Biotech-Medizin zu erwarten ist und welches die umstrittenen
Punkte sind. Teil des Dossiers ist ein umfangreiches Glossar
mit Schlüsselbegriffen der Debatte.
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