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Europas Rolle in der Welt

Entwicklungszusammenarbeit

Über die 90er Jahre hat die EU-Kommission zum größten europäischen Geber für bilaterale Entwicklungshilfe entwickelt. Zwischen 1990 und 2000 haben sich die Hilfszusagen der EU Kommission mehr als verdreifacht und die Zahlungen an Drittländer haben sich mehr als verdoppelt. Im Vergleich dazu ist die bilateral abgewickelte deutsche Hilfe wie auch die anderer Mitgliedstaaten zurückgegangen. Die EU Kommission verwaltete im letzten Jahr etwa ein Fünftel der gesamten europäischen "Offiziellen Entwicklungshilfe" in die "traditionellen" Entwicklungsländer und fast die gesamte Hilfe in die Transformationsländer in Osteuropa. (mehr)

Die Lomé Verträge
Die Lomé Verträge sind das wichtigste Instrument der EU zur materiellen Unterstützung und Förderung des Marktzugangs für die "traditionellen" Entwicklungsländer. Noch in Zeiten stammend, zu denen einige der Mitgliedstaaten der EG/EU eigene Kolonien besaßen, wurde das Lomé Vertragswerk seitdem mehrmals grundlegend reformiert. (mehr)

TACIS
Mit dem Förderprogramm Tacisunterstützt die EU seit Anfang der 90er Jahre den Umbau der Verwaltung und Investitionen in Infrastruktur, Umwelt und Bildung in den Nachfolgestaaten der Sowjetunion. (mehr)

Mittelmeerraum
Mit den südlichen Anrainer des Mittelmeeres, häufig auch Maghreb Länder genannt, verbindet die EU ein enges Geflecht von Kooperationsabkommen. Der wirtschaftliche Austausch hat über die letzten Jahre stetig zugenommen. Doch ist das Verhältnis auch von Spannungen gekennzeichnet, etwa in Menschenrechtsfragen oder in bezug auf die illegale Einreise über die EU-Außengrenze. (mehr)

 

Ziele:

Die Entwicklungszusammenarbeit der EU verfolgt vier zentrale Ziele:

  • Bekämpfung der Armut und Ernährungssicherheit

  • Unterstützung von Reformen im Gesundheitswesen und der Sozialen Sicherung

  • Verbesserung der Infrastruktur (Verkehrswege, Kommunikationsnetze)

  • Einbindung der Entwicklungsländer in die Weltwirtschaft

  • Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Wahrung der Menschrechte

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Bilanz der bisherigen EU-Entwicklungs-
zusammenarbeit

Während die Bilanz der EU-Entwicklungshilfepolitik für die "traditionellen" Entwicklungsländer relativ ernüchternd ausfällt, hat sich die Förderpolitik der EU im Mittelmeerraum und für die Nachfolgestaaten der Sowjetunion als ein Stück weit erfolgreicher erwiesen. (mehr)

Weiterführende Links:
Entwicklungszusammenarbeit
>>> Siehe rechte Spalte!

 

 

 

Links

EuropeAid
Das Amt für Zusammenarbeit EuropeAid, das im Rahmen der Reform der Verwaltung der EU-Kommission für Projekte der Außenhilfe am 1. Januar 2001 geschaffen wurde, koordiniert den Einsatz der finanziellen Mittel der EU-Entwicklungshilfe. EuropeAid verwaltet 80% der Programme der Außenhilfen der EU (u.a. auch MEDA).

Informationen zur EU-Mittelmeerpolitik des Auswärtigen Amts
Die meisten EU-Mitgliedstaaten unterhalten seit langem vielfältige politische, wirtschaftliche und kulturelle Beziehungen zu den Staaten am südlichen und östlichen Ufer des Mittelmeers. 1995 wurde in Barcelona - mit aktiver Unterstützung der Bundesregierung - die Europa-Mittelmeer-Partnerschaft ins Leben gerufen (Barcelona-Prozess). Sie soll diese Beziehungen vertiefen und gleichzeitig im Mittelmeerraum eine Zone der Stabilität und der Prosperität schaffen. Die Mittelmeer-Partnerschaft ist das Gegenstück zu der auf Integration ausgerichteten Politik der EU gegenüber den Nachbarn in Mittel- und Osteuropa, allerdings ohne Beitrittsperspektive.


© 2004
Zuletzt aktualisiert: 05.07.2004