Europas Rolle in der Welt
Konfliktmanagement der EU
Unter dem Eindruck der gewaltsamen Konflikte im ehemaligen Jugoslawien
haben die EU-Mitgliedstaaten Ende der 90er Jahre mit dem Aufbau
einer gemeinsamen verteidigungs- und sicherheitspolitischen Identität
begonnen. Während sich die einen hiervon eine verstärkte
Handlungsfähigkeit der Europäischen Union in künftigen
Krisen versprechen, befürchten Kritiker eine Militarisierung
der EU oder sehen hierin eine Verdopplung der Strukturen, die es
mit der NATO bereits gibt. (mehr)
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Die sogenannten "Petersberg-Aufgaben"
Mit der Aufnahme der sogenannten Petersberger-Aufgaben in
den EU-Vertrag, wurde die EU ermächtigt, im Rahmen der
GASP humanitäre, friedenserhaltende und friedensschaffende
Maßnahmen - ggf. auch unter dem Einsatz militärischer
Mittel - durchzuführen. (mehr)
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Aufbau einer europäischen Sicherheitsarchitektur
Eine europäische Eingreiftruppe von 60 000 Angehörigen,
die im Krisenfall von den Mitgliedstaaten bereitgestellt werden
können, soll die Handlungsfähigkeit der EU gewährleisten.
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Wie werden Kriseneinsätze der EU finanziert?
(mehr)
Multinationale europäische Einheiten:
EUROKORPS, EUROMARFOR, EUROFOR (mehr)
Leitfrage: Koalitionen der "Willigen"
Kooperationsform der Zukunft? (mehr)
Provocation: Der
seltsame Krieg
Gut dass wir nicht in Hüben oder Drüben leben, denn
dort gehen unschöne Dinge vor sich. Eine kurze Geschichte
von Martin Auer über den "seltsamen Krieg".
>>> siehe rechte Spalte!
Weiterführende Links:
Konfliktmanagement der EU
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Provocation: Der seltsame Krieg
von Martin Auer
"(...)
Auf einem fremden Planeten oder in einer anderen Zeit gab
es einmal zwei Länder, die hießen Hüben
und Drüben. Es gab noch andere Länder wie Nebenan
und Weitfort, aber diese Geschichte handelt von Hüben
und Drüben. Eines Tages hielt der Oberstgewaltige von
Hüben eine Ansprache an seine Bürger. Er sagte,
dass das Land Hüben von dem Land Drüben bedrängt
würde und dass die Hübener nicht mehr länger
zusehen könnten, wie das Land Drüben mit seiner
Grenze das Land Hüben drückte und einengte. "Sie
liegen so dicht an uns, dass uns nicht einmal mehr Platz
zum Schnaufen bleibt!" schrie er. "Nicht das kleinste
Bisschen können wir uns rühren. Sie sind nicht
bereit, ein bisschen zu rücken, ein bisschen Platz
zu machen, uns ein wenig Bewegungsfreiheit zu gönnen.
Aber wenn sie dazu nicht bereit sind, dann werden wir sie
eben zwingen müssen. Wir wollen keinen Krieg. Wenn
es nach uns geht, gibt es den ewigen Frieden. Aber es geht
leider nicht nach uns. Wenn sie nicht bereit sind, mit ihrem
Land ein wenig von uns wegzurücken, dann zwingen sie
uns ja zum Krieg. Aber wir lassen uns den Krieg nicht aufzwingen.
Wir nicht! Wir werden nicht zulassen, dass sie uns zwingen,
unsere besten Söhne sinnlos zu opfern, damit unsere
Frauen zu Witwen, unsere Kinder zu Waisen werden! Darum
müssen wir die Macht von Drüben brechen, bevor
sie uns zwingen, einen Krieg anzufangen. Und darum, Mitbürger,
um uns unserer Haut zu wehren, um den Frieden zu schützen,
um unsere Kinder zu retten, erkläre ich hiermit in
aller Form dem Staat Drüben den Krieg!"
(...)
Und der Krieg begann.
(...)"
Quelle
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